Hier ist Sanaphantastron!

Datenschutzhinweise und Impressum

Dies ist eine private Website ohne kommerzielle Absichten. Die Inhalte veröffentliche ich ausschließlich aus Spaß an der Sache. Eine Impressum-Pflicht im eigentlichen Sinne besteht für meine Seiten daher nicht. Meine Kontaktdaten sind ganz unten auf dieser Seite zu finden.

Für die Musik sowie alle Bilder, Fotos und Texte liegen, soweit nicht anders angegeben, die Urheber-Rechte bei mir. Zur Bearbeitung von Texten und Bildern wurde unterschiedliche Software verwendet (u.a. GIMP und Gemini). Die veröffentlichte Musik ist selbst komponiert, arrangiert und aufgenommen. Sie unterliegt nicht den GEMA-Bestimmungen. Für eine über die persönliche Information hinausgehende Verwendung der Inhalte, insbesondere der Musik, Texte, Bilder, Zeichnungen, Fotos und Videos, bedarf es meiner schriftlichen Genehmigung!

Auf meinen Seiten werden keine Nutzerdaten gespeichert und keinerlei Tracking-Technologien verwendet. Lediglich für den angezeigten Besucherzähler werden temporär essentielle Cookies angelegt. Es findet kein Austausch mit anderen Dienstanbietern statt.

Sehr gern beantworte ich Fragen zu den Inhalten meiner Seiten. Ich bitte jedoch um Verständnis, dass ich aus Zeitgründen nicht immer sofort antworten kann! Meine E-Mail-Adresse findet ihr unten. Wenn keine Antwort von mir kommt, kann es auch daran liegen, dass jene bei euch im Spam-Ordner gelandet ist. Also bitte gebenenfalls auch dort mal nachschauen!




Der Produzent von Sanaphantastron heißt Claus Schmidt. Er beschäftigt sich seit Kindheitstagen mit Musik. Prägende Erfahrung mit Musik war, als er im Alter von zwei Jahren das Telefunken-Röhrenradio seiner Eltern heimlich einschaltete. Weil nicht gleich etwas zu hören war, drehte er auf volle Lautstärke. Als die Röhren warm geworden waren, war mit sich überschreiender Lautstärke Musik zu hören. Der Lautsprecher-Bespannstoff bewegte sich vom Schalldruck hin- und her. Verängstigt rannte er weg und versteckte sich. Seine Mutter war aber keinesfalls böse, dass er eigenmächtig das Radio eingeschaltet hatte und stellte das Radio nur ein wenig leiser. Claus lernte daraus, dass laute Musik nichts Gefährliches und Musik an sich etwas Gutes ist.

Im Alter von fünf Jahren kaufte er sich von seinem Taschengeld eine Ukulele. Es war keine Kindergitarre, sondern handelte es sich schon um ein vollwertiges Instrument aus einem Musikhaus. Bald darauf bekam er außerdem ein Glockenspiel. Auch dies war ein ernst zu nehmendes Musikinstrument mit recht exakter Stimmung. Es waren auch Klangplatten für Halbtöne vorhanden. Mit dem Musikunterricht in der Schule konnte Claus zunächst wenig anfangen. Aus der Blockflöte brachte er nur merkwürdige Quietschlaute heraus und beim Singen galt er als hoffnungslose Brummstimme. Sein Interesse galt schon zur Zeit seiner Einschulung nicht Volksmusik und Kinderliedern, sondern den Rolling Stones, den Beatles und den Monkeys.

Mit zwölf Jahren bekam Claus zu Weihnachten seine erste eigene Gitarre. Er bestand darauf, dass es eine E-Gitarre sein sollte. So kam eine billige Telecaster-Kopie mit dem Label "Gedson" ins Haus. Schon vorher hatte er von seinem Stiefvater, und zwar dem Kopenhagener Jazz-Musiker Björn Jensen, Grundbegriffe des Gitarrespielens erklärt bekommen. Dieser vertrat die Auffassung, dass man sich das eigentliche Gitarrespielen selber beibringen müsse. Hierfür stellte dieser ihm bis zum Kauf der Gedson seine halbakustische Höfner-Gitarre zur Verfügung. Es war ein für den Export bestimmtes Exemplar, welches mit "Hofner" gelabelt war.

Im vergleichsweise modernen Musikunterricht eines jungen Lehrers von Claus wurden später Radio-Hits, wie z.B. La Paloma Blanca nachgespielt. Es gab dort einen großen Fundus an Musikinstrumenten, darunter sogar E-Gitarren, Verstärker und ein Schlagzeug. Claus entschied sich aber für einen anderen Kurs mit dem Namen "Tonbandexperimente". Der Lehrer, der diesen Kurs leitete, brachte eine Vielzahl von Musikstilen ein und erzählte viel über klassische Musik und Bearbeitungen solcher. Es ging dann auch um Harmonielehre. Claus erfuhr erstmals etwas über Zwölftonmusik. Aus Tonbandschnipseln wurden im Unterricht Klangkunstwerke zusammen geklebt.

Die Erfahrungen in einer ersten Schülerband waren frustrierend: Alle spielten durcheinander - Claus noch an der Bassgitarre. So gründete er bald die Band Andromeda, in der er dann Rhythmusgitarre spielte. Als Gitarrist verwendet Claus den Namen Che Guitare. Das hat nichts mit dem Revolutionär mit gleichem Vornamen zu tun. Es sind dies die Initialen aller seiner Vornamen. Um nicht nur auf die Rolle des Gitarristen festgeschrieben zu sein, schuf Claus später die Kunstfigur Fahco Labuel. Dies ist ein vermutlich etwas jüngerer Nerd, der behauptet, von einem anderen Planeten gekommen zu sein. Auch der Teddybär mit dem Namen Tomate (als Spitzname von Thomas), den er als Kind bekommen hat, taucht im musikalischen Kontext als Kunstfigur auf.

Nach ursprünglicher sozialpädagogischer Ausbildung und Tätigkeiten in der offenen Jugenarbeit (z.B. Jugendzentrum) wechselte Claus in den Bereich Nachrichtentechnik. Hier konstruierte er unter anderem diverse Custom-Geräte für Musiker und Tonstudios und machte Entwicklungsarbeiten im Bereich Funktechnik. Außerdem betätigte er sich als Autor von fünf funktechnischen Sachbüchern und zahlreichen Zeitschriften-Artikeln.

Heute ist er hauptberuflich im pädagogischen Team einer Schule tätig. Mit besonderem Augenmerk auf Inklusion unterstützt er ehrenamtlich Musikprojekte zur therapeutischen musikalischen Betätigung psychisch kranker Menschen. In diesem Kontext entstand die Rockband Amp Crash aus Schwarzenbek.