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Progressive & Spacerock

Etwa parallel zur Abkehr vom Hardrock und Glamrock der früheren Siebziger Jahre und der Zuwendung zum Elektronik- und Krautrock deutscher Bands entwickelte sich auch unser Interesse an internationalen Musikern und Bands, die sich in einem ähnlichen experimentellen Metier bewegten. Mit größerer Nähe zum Hardrock fielen zunächst Hawkwind mit ihren "spacigen" Lead-Gitarrenparts, den extrem elektronisch verfremdeten Rock-Gitarrenriffs und den oft nur als begleitende Effekte eingesetzten Synthesizersounds auf. Diesen ausgeflippten Freaks schien es richtig Spaß zu machen, ihr Publikum durch Effekte, Show und nicht zuletzt ihren Sound in fremde Welten eintauchen zu lassen.

Hier angekommen, kam man natürlich nicht an Pink Floyd vorbei. Schon nahezu von Beginn an setzten sie für ihren seinerzeit bis dahin nicht gehörten futuristischen Sound, wie z.B. bei "Astronomy Domini" exzessiv Echo-Effekte ein. Diese Geräte arbeiteten seinerzeit aus der Tonband-Technik entlehnt noch mit einer Bandschleife. Zunächst noch unkontrollierter, fanden sich mit zunehmender Absicht rhythmisch synchron eingesetzte Echo-Effekte. Außerdem hörte man als Vorläufer von Samples früh vorproduzierte Playback-Einlagen mit Soundeffekten. Die rockigen Lead-Gitarrenparts lösten sich bei Pink Floyd schon frühzeitig von den in der Rockmusik sonst fast schon dogmatischen Vorgaben der Blues-Tonleitern und wurden, wie auch bei Mike Oldfield, unter anderem durch melodische Einflüsse aus Volksmusik, Klassik und Musik fremder Kulturen ersetzt. Mike Oldfield setzte außerdem schon früh die Mehrspurtechnik als stilistisches Mittel ein. Auf seinem Debüt-Album "Tubular Bells" präsentierte er Musik, bei der er als Teil des Werkes zeigte, dass mehrere gleichzeitig erklingende Musikinstrumente allesamt von ihm gespielt wurden. Bei Pink Floyd ersetzte leider ab einem gewissen Punkt die Perfektion das musikalische Ideenreichtum, weshalb die Einflüsse früherer Aufnahmen auf Sanaphantastron als größer zu bewerten sein dürften.

Bis zum Ausstieg von Peter Gabriel bzw. spätestens bis zum Ausstieg von Steve Hacket war die im wesentlichen handgespielte Musik von Genesis sehr weit vom Pop entfernt. Ohne viel Technik und Elektronik zeigten die Kompositionen und Arrangements umso größere Experimentier-Freudigkeit. Man wusste beim ersten Hören ihrer Songs an keiner Stelle, was als nächstes zu erwarten war. Genesis zeigte bis dahin deutlichen Abstand zum Main Stream und legte sich nicht auf bereits existierende Stilrichtungen fest. Die Musik von den frühen Genesis hat in diesem Zusammenhang einen deutlichen Einfluss auf Sanaphantastron. Ein musikalischer Bezug ist insofern zu finden, als dass auch hier mitunter Wiederholungen in der Musik vermieden werden. Sie entwickelt sich innerhalb eines Stückes durch Variationen in Komposition, Harmonie und Arrangement. Wie beim Progressive Rock wird dann das bei Pop-Songs zumeist vorzufindene Schema aus Strophen und sich wiederholender Refrains verlassen. Musikstücke nehmen einen Verlauf, schreiten zu etwas möglicherweise völlig Unerwarteten fort.

Demgegenüber finden sich bei Sanaphantastron aber auch häufig repetitive Muster mit Gitarren-Riffs und Lead-Parts mit elektronisch verfremdeten Sounds bzw. -Riffs, sowie Synthesizerklängen, wie sie auch beim Spacerock zu finden sind. Die Lyrics streifen wie dort wiederholt Themen aus Zeit, Raum und Fiktion.

Ein Wirkung auf Sanaphantastron geht auch vom voller Ideen steckenden musikalischen Werk von Gong aus. Im Umfeld des progressive Rock sollen hier außerdem von Jan Hammer und auch seiner Zusammenarbeit mit Jeff Beck ausgehenden Einflüsse auf Sanaphantastron nicht unerwähnt bleiben.

 

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