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Fahco Labuel

Potrait Fahco Labuel   Ich heiße Fahco Labuel und komme vom Planeten Tenalphtrae. Jener befand sich etwa an der gegenüberliegenden Seite der Milchstraße. Doch leider gibt es diesen Planeten nicht mehr. Glücklicherweise gelang es mir rechtzeitig, den Planeten gemeinsam mit einigen Kollegen zu verlassen - kurz darauf wurde er durch einen Nuklearkrieg zersprengt. Seit 2008 bin ich hier auf der Erde bei Sanaphantastron für Sequenzer, Synthesizer, Drums und Virtual Vocals zuständig.

Musik, wie man sie hier auf diesem Planeten kennt, gab es auf meinem Heimatplaneten nicht. Allerdings kannte man mit Musik vergleichbare komplexe akustische Tonstrukturen, mit denen bei uns normalerweise als Tonaufzeichnung vorliegende Dokumentationen, Nachrichten, Konstruktionspläne und Bedienungs-Anleitungen akustisch untermalt wurden. Damit ließ sich die Bedeutsamkeit der einzelnen enthaltenen Informationen gut gegeneinander abgrenzen, so dass der Inhalt in Gedanken sehr gut wie eine mehrdimensionale grafische Darstellung vorstellbar wurde. In diesem Bereich war ich als Sound-Designer tätig.

Mit einem solchen Instrument habe ich seinerzeit viele Tonstrukturen im Sechzehnton-System komponiert und aufgenommen:   Hexaphon Keyboard

Die irdische Harmonielehre mit 12 Halbtönen und den aus normalerweise sieben Tönen bestehenden Tonleitern empfand ich zunächst als sehr unlogisch. Es war für mich daher anfänglich sehr schwer, Zugang zur Musik zu finden. Ich kannte ursprünglich nur unser Tonsystem mit 16 Halb-, 8 Ganz- und 4 Doppeltönen je hier auf der Erde "Oktave" genannter Frequenzverdoppelung. Durch das Hören der Aufnahmen meiner Lieblingsband Kraftwerk lernte ich letztlich doch, jene Kunstform zu genießen, welche auf der Erde Musik genannt wird. Übrigens: Manche Leute sagen, meine Wesenszüge würden denen der Vulkanier aus Science-Fiction-Filmen ähneln. Jene sind aber wohl doch nur eine Fiktion. Und selbst wenn nicht, kann ich mit Sicherheit ausschließen, einen Vulkanier in meiner Verwandschaft zu haben.


Andere Planeten - andere Klänge

Wie bereits dargelegt, hatten wir auf dem Planeten von dem ich komme ein anderes Ton-System. Darauf basierende Melodien mögen durchaus seltsam in den Ohren der Erdbewohner klingen. Ein Beispiel dafür ist der Titel Tenalphtrae von Sanaphantastron.

Auf unserem Planeten wurde der Tag in 16 Stunden aufgeteilt. Die Stunde bestand aus 64 Minuten und diese wiederum aus 64 Sekunden. Jene entsprach somit 1,318359375 irdischen Sekunden. Der Referenzton, vergleichbar mit dem irdischen Kammerton A (440 Hz), hatte bei uns damit eine Frequenz von annähernd 390 Hz. Das waren 512 Schwingungen in einer unserer Sekunden. Die Tonabstände errechnen sich beim 16-Ton-System aus der sechzehnten Wurzel aus zwei. Übrigens hatte auf dem Planeten Tenalphtrae eine Woche acht Tage. Und ein Monat hatte genau vier Wochen und damit also 32 Tage. Im Jahr gab es 16 Monate, damit also 64 Wochen und 512 Tage. Man hätte sich also an 147 Tagen mehr im Jahr mit Musik beschäftigen können, wie hier auf der Erde. Doch Musik gab es bei uns nicht. Alles hatte bei uns einen konkreten Zweck. Für Musik war da kein Platz.

 

Meine Flucht von Tenalphtrae

Geboren bin ich nach dortiger Zeitrechnung am 32.16.2048 in Kebmrab Grubmah / Ynamreg auf dem Planeten Tenalphtrae. Es gab dort zwei große Religionen. Die Imperatoristen glaubten an einen diktatorischen Gott als Herrscher über die Welt, die Brigadisten an ein Götterteam, das in einer himmlischen Schaltzentrale unsere in Wahrheit virtuelle Welt programmierte. Einer weiteren kleinen Gruppe gehörte fast alles und sie glaubte an nichts. Sie spielte die Gläubigen gegeneinander aus. So kam es zu bewaffneten Konflikten. Als wir merkten, dass sich auf Tenalphtrae die politische Lage dramatisch zuspitzte, flüchtete ich mit meiner Familie und einigen meiner Kollegen auf die brigadistische Raumstation. Im Orbit von Tenalphtrae gab es zwei große Raumstationen - die andere gehörte den Imperatoristen. Da auf Tenalphtrae inzwischen der Ausbruch eines thermonuklearen Krieges befürchtet werden musste, konnten wir uns auch auf der Raumstation nicht mehr sicher fühlen. Ich versuchte, für eine weitere Flucht ein Raumschiff klarzumachen. Jenes war wie einige weitere der moderneren Modelle mit einer Einrichtung versehen, mit deren Hilfe man kurzzeitig in eine Wolke einer Parallelwelt eintauchen konnte. Diese Technik war für millitärische Zwecke entwickelt worden, um den Standort ohne nennenswerte Verzögerung und somit mit Überlichtgeschwindigkeit wechseln zu können. Diese Möglichkeit war aber nur für kleine Entfernungen vorgesehen, größere Zahlenwerte waren als Eingabe eigentlich nicht möglich. Durch Eingabe von Koordinaten in einer Art Exponential-Format gelang es mir, das System zu überlisten, doch durch einen Tippfehler wurde diese Standort-Verschiebung unmittelbar ausgeführt. Ich konnte die Koordinaten meines Ausgangsstandortes nicht mehr finden und so gab es kein Zurück mehr für mich!

  Ich stellte fest, in der Nähe eines bewohnten Planeten angekommen zu sein. Mein Video-Monitor zeigte mir, dass dort Lebewesen waren, die sehr gutmütig und lieb aussahen. Also bereitete ich die Landung vor. So wurde ich dann von Teddy Tomate empfangen und sehr gastfreundlich von ihm auf der Erde aufgenommen. Auch weil er Klänge mit einem Instrument erzeugte, welches dem meinem sehr ähnelte, war er mir gleich sehr vertraut. Ich beschloss, zu bleiben, doch leider kam ich erst später dahinter, dass Teddybären auf der Erde eine benachteiligte Minderheit sind.

Interplanetarische Grüße
Fahco Labuel

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